Klaus

English

Born in 1988 in the district town VS-Schwenningen, the first encounters with music in my youth were rather rare. My father played the guitar and I was more a listener than  developing ambitions for a genre. Only my tendency to maltreat hard cases with sticks – a very nice sound, by the way – suggested that I was rather unfit for the violin. The years passed, the cases were replaced by bags, so that I could no longer exercise my God-given talent for destroying cases.

Unfortunately, when I was about 13, I became very seriously ill…. I came to puberty. During this time, as expected, no instrumental outpourings were possible for me. Quite the opposite… my music teacher at that time suggested me to learn cooking instead. During a moderately successful school visit with an E in music and progressive recovery, I unfortunately fell hard off course and got into electronic (undistorted) techno music, which today can clearly still be traced back to the symptoms of puberty.
However, due to a move to a completely new local circumstance, where it was possible to change my so far silent musical personality into the extreme opposite, I got my first drum set as a present from my father, which was not entirely altruistic for him as a rock/blues guitarist.

And that’s how it finally started …

I got a few hours of lessons, but after only 10 lessons I got fed up and replaced it with learning by doing. And so I played until I met Sebastian, which should prove to be extremely trend-setting in my life.
Up to that point, I had been drumming blues/rock with moderate enthusiasm. But all of a sudden with Sebi, who played guitar and was my age, came the point to no return and we decided out of a drunken mood to form our first band „True Side“.
True Side was meant to be a pure cover band. We quickly found more members – mostly from our own circle of friends. Whether someone could play or not was only moderately important. So we toured from Böhse Onkelz to Ärzte to Metalica and I think we really liked each other at that time … I thought I was really good … because the music I was listening to was also limited to those few bands.

However, my whole drumming self-consciousness was SHOCKED when I was shown bands like Symphony X and Dream Theater. This almost brought me to the brink of despair, as I felt like I had stepped onto another planet in my early 20s. In the end, however, it was exactly this experience that brought me further. Especially Mike Portnoy had done it to me very much and so I tried to emulate him. Unfortunately I had to realize quickly that the only 10 hours of lessons now screwed up the tour for me, since at least 10 years would have been necessary to get at least approximately in the direction of Mr. Portnoy. Thank God, however, there was Internet and thus not only porn, but also Youtube. Youtube became my sensei and still is.

After a True Side time, which was rather influenced by alcohol, the idea of writing songs myself became a bit more serious. The whole thing was pushed by a wonderful new member named Anna, who is a full-blooded pianist and had learned music from scratch. So True Side became „Timeless Rage“. Since my environment changed through the attempt to make serious music and more and more musicians gathered around me, something emerged from this fun project, which first brought out the EP „Forcast“ and now the album „Untold“.

On the whole, however, I thank my music teacher from back then for the educationally valuable tip! Only cooking, I still can not …

My favorite songs of ours are „Dreams of Desert“ from the EP „Forecast“, „Resurrection“, „2 Elements“ and „Disunity“ from the album „Untold“.

My favorite bands are Dream Theater, Symphony X, Blind Guardian, Dimmu Borgir, Epica, Masterplan, Primal Fear, Hammerfall

Deutsch

Geboren 1988 in der Kreistadt VS-Schwenningen, waren die ersten Begegnungen mit der Musik in meiner Jungend eher rar. Mein Vater spielte Gitarre und auch sonst hörte ich eher einfach mit, als dass ich selber Ambitionen für ein Genre entwickelte. Einzig allein mein Hang dazu, Hartkoffer mit Stöcken zu malträtieren – übrigens ein sehr schöner Sound – ließ vermuten, dass ich eher nicht zur Geige tauge. Die Jahre verstrichen, die Koffer wurden durch Taschen ersetzt, so dass ich mein gottgegebenes Talent Koffer zu zerstören, nicht mehr ausüben konnte.

Leider wurde ich mit etwa 13 Jahren sehr schwer krank… ich bekam die Pubertät. In dieser Zeit waren bei mir, wie zu erwarten, keine instrumentalen Ergüsse möglich. Ganz im Gegenteil… meine damalige Musiklehrerin legte mir nahe, vielleicht lieber Kochen zu lernen. Während eines mäßig erfolgreichen Schulbesuchs mit einer 5 in Musik und fortschreitender Genesung bin ich leider hart vom Kurs abgekommen und habe mir elektronisch (nicht verzerrte) Technomusik reingezogen, was sich heute eindeutig noch auf die Symptome der Pubertät zurückführen lässt.
Doch durch einen Umzug in eine völlig neue örtliche Begebenheit, in der es möglich war, meine bis dato noch stille musikalische Persönlichkeit ins extreme Gegenteil zu wandeln, bekam ich mein erstes Schlagzeug von meinem Vater geschenkt, was für ihn als Rock/Blues Gitarristen nicht ganz uneigennützig war.

Und so fing es leztlich an …

Ich bekam ein paar Stunden Unterricht, was mir aber bereits nach 10 Unterrichtseinheiten auf den Sack ging und durch Learning by Doing ersetzt wurde. Und so spielte ich vor mich hin, bis ich Sebastian kennenlernte, was sich als extrem richtungsweisend in meinem Leben erweisen sollte.
Bis dato trommelte ich ja eher Blues/Rock mit mäßiger Lust. Doch auf einmal kam mit Sebi, der selbst Gitarre spielte und in meinem Alter war, der Point to no Return und wir entschieden aus einer Sauflaune heraus, unsere erste Band „True Side“ zu gründen.
True Side war als reine Coverband gedacht. Schnell fanden wir – meist aus dem eigenen Freundeskreis – weitere Mitglieder. Ob jemand spielen konnte oder nicht, war nur mäßig von Bedeutung. So tingelten wir von Böhse Onkelz über die Ärzte bis hin zu Metalica dahin und ich glaube, wir fanden uns damals wirklich gut … ich fand mich wirklich gut …, da die Musik, die ich so hörte, sich auch nur auf die paar Bands beschränkte.

Mein ganzes Trommel-Selbstbewusstsein wurde jedoch VERNICHTET, als man mir Bands zeigte wie Symphony X und Dream Theater. Dies brachte mich fast an den Rand der Verzweiflung, da ich das Gefühl hatte, mit Anfang 20 einen anderen Planeten betreten zu haben. Leztlich aber hat mich genau diese Erfahrung weitergebracht. Gerade Mike Portnoy hatte es mir sehr angetan und so versuchte ich ihm nachzueifern. Leider musste ich schnell feststellen, dass die nur 10 Stunden Unterricht mir nun die Tour vermasselten, da mindestens 10 Jahre nötig gewesen wären, um wenigstens annähernd in die Richtung von Herrn Portnoy zu kommen. Gott sei Dank gab es aber Internet und somit nicht nur Pornos, sondern auch Youtube. Damit wurde Youtube mein Sensei und ist es immer noch.

Nach einer eher vom Alkohol geprägten True Side-Zeit wurde es mit der Idee, selber Songs zu schreiben, etwas ernster. Das Ganze wurde noch gepushed durch einen wunderschönen Neuzugang namens Anna, die Vollblut-Pianistin ist und das Thema Musik von der Pike auf erlernt hatte. Also wurde aus True Side „Timeless Rage“. Da sich durch den Versuch ernsthaft Musik zu machen auch mein Umfeld änderte und sich immer mehr Musiker um mich herumscharrten, ist aus diesem Spaßprojekt dann doch etwas hervorgegangen, was erst die EP „Forcast“ und nun das Album „Untold“ herausbrachte.

Im Großen und Ganzen danke ich aber meiner Musiklehrerin von damals für den pädagogisch wertvollen Tipp! Bloß kochen, kann ich immer noch nicht …

Meine Lieblings-Songs von uns sind „Dreams of Desert“ von der EP „Forecast“, „Resurrection“, „2 Elements“ und „Disunity“ vom Album „Untold“.

Meine Lieblings-Bands sind Dream Theater, Symphony X, Blind Guardian, Dimmu Borgir, Epica, Masterplan, Primal Fear, Hammerfall